Sardinien 2022

Nach 2020 wollte ich es noch einmal mit Sardinien versuchen, hatte es mir doch extrem gefallen und da war noch einiges offen an Offroad-Pisten, die von mir befahren werden wollten. Obwohl der TET Sardinien von der offiziellen Seite runtergenommen wurde und die Gesetze in Italien ab 2022 für Offroad-Fahren geändert hatten, wagte ich mich wieder auf die Pisten Sardiniens, denn die breiteren Wege waren gemäss meinen Informationen nach wie vor legal zu befahren.

Nach dem Zusatztag in Bonifacio und dem Warten auf einen Platz auf der Fähre (leider erst am Abend, deshalb die erste Nacht in St.Teresa Gallura) sollte es nun doch endlich losgehen, hoffentlich auch ein bisschen «flüssiger» als noch in Korsika.

Übernachtung St.Teresa Gallura: Hotel L’Ancora, günstig, mit Garage und sehr freundlichem Gastgeber

Distanz: 256 km

Offroad: 35 km

  • 5 km (km 28-33) westlich von Arzachena, einfache, breite Piste (SG 2-3)
  • 12 km (km 58-70) TET, nordwestlich von Olbia, teilweise recht sandige Piste, breit aber mit einigen steilen Kehren (SG 3-4)
  • 10 km (km 148-158), einfache Piste, breite Piste (SG2-3)
  • Km 173, Einstieg TET zu krass, deshalb anderer Einstieg >
  • 8 km (km 176-184) TET, alternativer Einstieg, schmale gute Piste mit kurzer sehr steiler Zufahrt zum TET, danach zwischendurch mal gröbere Steine aber alles gut fahrbar (SG 3)

So ging es erstmal von St.Teresa Gallura mit ersten Offroadabstechern Richtung Palau und dort auf den TET bis westlich von Olbia. Beim TET gab es vor allem Probleme mit den Pisten um den Monte Limbara, so fuhr ich eine „Abkürzung“ Richtung Lodé und geriet dabei auf eine Rallye-Rennstrecke. Bei Lodé gibt es einen krassen Einstieg in den TET, den habe ich links liegen gelassen und bin weiter oben auf der Passstrasse eingestiegen, wunderbar fahrbar bis Onani. Cala Gonone ist für mich immer ein Ruhetag wert, den genoss ich diesmal mit waschen.

Distanz: 272 km

Offroad: 42 km

  • 18 km (km 93 – 111) Schlaufe bei Orgosolo, teilweise sehr grober Schotter und steil, verschiedene Wasserdurchfahrten bei/nach Regen (SG 4)
  • 14 km hin und zurück (km 159 – 166), sehr schöne einfache breite Piste bis km 165, danach sehr grober Schotter, steile Abfahrt, habe aufgegeben (SG 4)
  • 10 km (km 211-221) teilweise asphaltiert, Einstieg sehr steil, danach einfache Piste (SG 3)

Am nächsten Tag ging es von Cala Gonone über die traumhafte SS 125 (ein MUSS in Sardinien) und später noch viel kurviger und teilweise auf dem TET bis Orgosolo, allerdings alles befestigt. Vor Orgosolo drehte ich ab auf eine knapp 20 km lange Schlaufe durch die Canyons, hart aber einfach fantastisch, wobei ich zudem noch mit vor mir hertrabenden und streitenden Kühen zurechtkommen musste.

Eingangs Orgosolo war ich sehr überrascht die bezaubernden und speziellen Klänge der sardischen Chöre oder Tenore zu hören, Zeit ein bisschen zuzuhören und innezuhalten. Später sollte es von Desulo über den Gennargentu nach Lanusei gehen, allerdings wurde diese einfache Piste plötzlich zu herausfordernd, so dass ich umdrehte und nach einer seltsamen Offroadepisode über einen Pass Richtung Gadoni dann aber nach Seulo von TOMTOM mit einer weiteren schönen Offroad-Strecke Richtung Berge belohnt wurde.

Distanz: 249 km

Offroad: 59 km

  • 5 km (km 40-45) TET, Taquisara – Osini, alte Bahntrassee, einfache, flache Piste (SG 2-3)
  • 12 km (km 48-60) TET, Osini südwest, teilweise sehr steil, vor allem letztes Stück, Wald, Sand, lose Steine, schwer (SG 3-4)
  • 8 km (km 68-76) TET, breite Piste, teilweise leichter Schotter (SG 3)
  • 4 km (km 82-86) schmale Piste, leichte Abfahrt (SG 2-3)
  • 12 km (Km 101-113) Aufstieg TET, teilweise recht steil, ausgewaschen, gröbere Steine, schwer (SG 3-4)
  • 18 km hin und zurück (km 191-209) von Burcei zum TET, Zufahrt allerdings durch abgeschlossenes Tor versperrt, sehr steil, teilweise grober Schotter, schwer (SG 3-4)

Heute sollte es weitestgehend über den TET nach Cagliari gehen, allerdings immer nur in Teilstücken gespickt mit eigenen Ideen, bin ich doch grosse Teile dieser Strecke schon vor 2 Jahren gefahren. Das erste Stück von Taquisara nach Osini hatte ich damals ausgelassen, da hatte ich etwas verpasst, wunderbar diese alte Bahntrassee entlang einer Bergflanke, wären da nur nicht diese rasenden Vollidioten entgegengekommen, die Motorräder gingen ja noch aber diese 2 side-by-side, unglaublich wie die frontal gecrascht hätten wären Autos in meiner Richtung gefahren. Der TET hoch von Osini ist ein Traum, diesmal habe ich den richtigen Track gefahren, einiges herausfordernder aber alles ok, nicht schlecht staunte ich, dass ich das damals bei der Abfahrt mit der Triumph mit 70 kg mehr geschafft hatte.

Der Wasserfall «Cascate di Lequarci» bot leider kein Spektakel, beinahe vollständig ausgetrocknet war der, dafür nahm meine geplante Route bei einer Wasserdurchfahrt und folgendem Schlamm ein Ende, zurück zum TET hiess es leider. Die Alternative runter zur SS125 bot leider weniger als erhofft, dafür war der Aufstieg zurück in der Berge ab Tertenia auf dem TET wieder richtig anspruchsvoll. Die Hitze (mittlerweile etwa 35 Grad) machte mir extrem zu schaffen und so liess ich weitere Offroad-Experimente aus und fuhr schnellstmöglich nach Burcei, dort wollte ich noch einen letzten Shortcut via TET nach Dolianova fahren. Die Piste schraubte sich aber steiler als vermutet und zwischendurch auch viel schroffer als angenommen immer höher und höher, eigentlich rechnete ich mit einer Abfahrt….kurz vor einer Sendeanlage kam die auch, hinunter auf eine Alp, nochmal ein kleiner Rücken und plötzlich stand ich vor einem schweren, verschlossenen Tor. Noch immer leicht zittrig vom Aufstieg fuhr ich zurück zur Alp, suchte einen anderen Weg aber die Hirtenhunde hatte da laute Argumente dagegen. Mir war Angst und Bange vor der Rückfahrt und der Abfahrt, seltsamerweise ging das aber dann viel einfacher als erwartet, als Lohn gab es dann einen zusätzlichen Ruhetag in Cagliari, eine Stadt zum Verlieben, ich fühle mich unglaublich wohl dort.

Distanz: 190 km

Offroad: 68 km

  • 17 km (km 55-72) von Domus de Maria bis Teulada, ein erstes Pässchen einfach zu fahren (SG 2-3) danach ein teilweise sehr ausgewaschener, schwerer Aufstieg mit losem Geröll (SG 3-4), einmal oben windet sich die Piste den Hügeln entlang und dann einfach hinunter nach Teulada, sehr schön (SG 2-3)
  • 6 km (km 81-87) Verbindung zwischen SS195 hinunter zur SP71, eher einfach zu fahrende, breite Piste mit schönen Ausblicken (SG 3)
  • 7 km (km 95-102) von der SP71 nach Teulada, zuerst sehr sandig, dann plötzlich sehr steil (SG 3-4)
  • 5 km (km 111-116) von Saportedda nach Is Carillus, einfache, breite Piste (SG 2-3)
  • 10 km (km 119-129) von Is Scattas nach Su Benatzu, teilweise ausgewaschen, moderat (SG 3)
  • 6 km (km152-158) sehr schwer, sehr ausgewaschen, grober Schotter, hohe Absätze, steil, nicht mit grossen Enduros fahren (SG 4-5)
  • 17 km (km 158-175) Fortsetzung einfacher aber immer noch anspruchsvolle Stellen, steil, grober Schotter, nach der Mine Orbai teilweise schlammig (SG 3-4)

Was für ein Tag, sehr viel Offroad und dies bei 37 Grad, dazu das krasseste was ich je gefahren bin! Bis Domus de Maria war Kolonnenverkehr angesagt, der Sarde möchte sich ja am Sonntag am Strand bräunen, für mich ging es nun in die Berge. Ein erster kleiner Rücken, alles bestens, vorbei an einem Hof und plötzlich jagte ein Hund unter dem Gatter durch mit kleffenden Zähnen mir hinterher, wenn’s sein muss kann ich schneller als mir lieb ist. Gleich danach die erste richtig schroffe Kehre, ausgewaschen und voller Geröll, nein zurück wollte ich nicht, also Herz in die Hand und hoch den anspruchsvollen Aufstieg. Oben wurde ich dann mit einfachen Pisten belohnt, ein wunderbares Offroadrevier.

Kaum wieder unten in Teulada ging es einen Pass hoch um kurz vor der Passhöhe rechts abzubiegen und auf einer einfachen Piste mit wunderbaren Ausblicken ans Meer hinunterzugleiten. Dann ein paar Kurven lang der Küste gefolgt und schon wieder hiess es abbiegen und zuerst sehr sandig und später super steil wieder hoch nach Teulada, dort hiess es erst mal abkühlen, kannst du denn, das Thermometer am Motorrad zeigte nach der Pause 44 Grad. Die nächsten 2 Offroad Abschnitte waren keine Herausforderung und bei diesen Temperaturen auch nicht wirklich ein Genuss aber je näher ich Richtung Iglesias kam stieg noch einmal der Tatendrang.

Hier hatte ich doch vor 2 Jahren aufgegeben, mit der neuen und vor allem leichteren Aprilia müsste dies doch machbar sein. Ich staunte schon auf der Anfahrt was ich damals alles mit der schweren Triumph machte und war eigentlich dabei wieder am selben Ort zu drehen, da stand ein Bauer und meinte dass das folgende Stück mit dem Motorrad gut machbar sei. HA! Ja dann! Schon nach 200 m hatte ich es bereut, drehen konnte ich dort nicht, also durch die steile, super ausgewaschene Kurve hoch (wie ein Bergbachbett, der Bauer meinte danach alles easy) aber von den folgende 2-3 super krassen Abschnitten hatte er nichts gesagt. Ich schwitzte Blut, anhalten war nie eine Option, bloss den Lenker mit beiden Händen fest im Griff, kein Finger an der Kupplung, einfach nur am Gas und mitten durch, der Schweiss rinn mir oben kalt von der Stirn. Die vermeintlich einfache Runde zur Mina Orbai bot dann doch da und dort nochmal ein paar herausfordernde Passagen aber nach diesem Aufstieg konnte mich ja nichts mehr erschüttern. 

Iglesias ist ein weiterer Herzensort, sehr schön die zentrale Piazza wo sich das ganze Städtchen zum Feierabend trifft und und danach durch die Altstadt schlendert.

Distanz: 187 km

Offroad: 49 km

  • 13 km (km 12-25) von Villamassargia zur Villaggio Minerario di Rosas, sehr schöne einfache Route durch das gleiche Gebiet wie am Vortag (SG 3)
  • 9 km (km 50-59) von Su Benatzu nach Is Scattas, Variante der Schlaufe vom Vortag, moderat (SG 3)
  • 19 km (km 72-91), aus Versehen kleiner Abstecher auf eine Alp, lange Fahrt in einem Tal, dann recht steiniger Aufstieg auf die Fortsetzung der Höhenrunde vom Vortag, sehr schöne Ausblicke (SG 3)
  • 8 km (km 110-118) Anfangs gleiche einfache Piste wie am Vortag, letzter Km recht grobe Abfahrt (SG 3)

So sollte es sein, die einfache Variante durch das Gebirge vom Vortag, dieses Mal zur Villaggio Minerario di Rosas, sehr schön und ich war nie am Limit.

Und das Gebiet um Teulada hat es wirklich in sich, die erste Variante Aufstieg brach ich schon bald wieder ab aber danach war es einfach ein wunderbarer Tag. Da hatte ich zwar mal noch eine private Anfahrt auf eine Alp erwischt aber anstatt mich zum Teufel zu jagen lädt man mich zum Kaffee ein und erlaubt mir mich im privaten Gelände zu tummeln, schlage beides aus, bin aber tief beeindruckt von der Gastfreundschaft, genau wie der junge Hund von meiner Aprilia, als Wachhund hat der noch was zu lernen.

Vom Besuch von Portoscuso kann ich nur abraten, zu hässlich ist die Umgebung mit dem riesigen Industriegebiet von Portovesme, dafür kann dann das letzte Stück Richtung Iglesias punkten, ein traumhaft kleines Strässchen das sich einem Berg entlang windet, sehr reizvoll.

Distanz: 221 km

Offroad: 79 km

  • 20 km (Km 6-26) von San Benetto hoch zu den Minen von Arenas und zurück zur SS126, mit Ausnahme von km10-12 (SG 3) einfache und breite Pisten (SG 2-3).
  • 7 km (km 30-37) von der SS126 nach Buggeru, steiler und teils grober Aufstieg, letzte Abfahrt mit traumhaftem Ausblick auf Spiaggia di San Nicolo (SG 3-4)
  • 7 km (km 45-52) schönes Pässchen, teilweise recht steiniger Aufstieg aber nicht steil, Abfahrt teilweise sehr sandige Stellen von Wanderdünen, moderat (SG 3)
  • 12 km (km 60-72) von Fluminimaggiore nach Gonnosfanadiga, teilweise sehr steil, sehr ausgewaschener schmaler Track, würde ich nicht mit grosser Maschine fahren, sehr schwer (SG 4)
  • 7 km (km 127-134) zwischen SS131 und SS387 nordwestlich von Sinnai verschiedene Feldwege (SG 3)
  • 13 km (km 153-166) von Sinnai nach Burcei, sehr schöne breite Piste, je höher desto steiler, manchmal sandig, Abfahrt die gleiche wie vom Funkturm, teilweise recht steinig und steil, moderat (SG 3)
  • 13 km (km 171-184) von Burcei nach Vilasalto, bis km 179 eher einfache breite Piste (SG 2-3) danach teilweise sehr steil, grobe Steine und ausgewaschen, schwer (SG 4)

Übernachtung San Vito: B&B Piazza Municipio, grosses Appartement und sehr freundliche Gastgeber

What a Ride! Geglättet 80 km Offroad, in Realität waren es wohl über 90 teilweise sehr anspruchsvolle km Offroad quer durch den Süden Sardiniens von West nach Ost. Zuerst wollte ich eine einfachere Variante hoch zu den Arenas Minen ausprobieren und diese Variante von San Benedetto war viel einfacher als jene von Domusnovas die ich vor 2 Jahren gefahren war.

Ein bisschen anspruchsvoller war die Weiterfahrt über und durch ein weiteres Minengebiet nach Buggeru, fantastisch aber wie sich plötzlich die traumhafte Sicht auf die Spiaggia di San Nicolo auftat, genau deshalb liebe ich Motorrad- und Offroadfahren, just breathtaking!

Das Pässchen zurück Richtung Fluminimaggiore war dann sehr reizvoll die sandigen Passagen auf der Abfahrt weniger aber diese Wanderdünen sind schon sehr speziell, kilometerweit im Landesinnern wurden da Tonnen und Berge von Sand hingeweht.

Die Strecke von Fluminimaggiore nach Gonnosfanadiga forderte mir wieder alles ab, eigentlich hatte ich mir geschworen keine solchen Sachen mehr zu fahren aber wenn du drin steckst….

Durch die weite Ebene von Villacidro bis Sinnai fand ich wunderbar kleine Strässchen, ja sogar ein paar Km Offroad auf Feldwegen war dabei. Von Sinnai versuchte ich dann Offroad nach Burcei zu kommen und diesmal klappte das wunderbar, nicht so wie eine Woche zuvor, auch wenn ich schliesslich auf der gleichen Piste landete, hätte ich das damals gewusst…

Die Strecke von Burcei nach Villasalto hatte ich vor 2 Jahren schon gefahren in der Gegenrichtung, das kannte ich ja dachte ich aber das Wetter oder besser der Regen hatten der Piste arg zugesetzt, so hätte ich das damals mit der Triumph kaum geschafft.

Distanz: 303 km

Offroad: 29 km

  • 8 km (km 38-46) nicht steil aber teilweise recht steinig, hatte aber mehr mit dem Wind als mit der Unterlage zu kämpfen, moderat (SG 3)
  • 3 km (km 116-119) alte Strasse unter der riesigen neuen Brücke, sehr sehenswert! (SG 3)
  • 8 km (km 132-140) traumhafte Piste, mit Ausnahme von 1 km mittendrin einfach zu fahren, sehr schöne Ausblicke! (SG 3)
  • 8 km (km 144-152) einfache Piste, sehr schön zu fahren in wunderbarer Landschaft (SG 3)

Übernachtung in Orosei: Residence Marina Palace, grosses und sehr günstiges Appartement mit Terrasse

Bei der Abfahrt in San Vito hatte ich noch keine konkreten Pläne wie genau ich nach Orosei kommen wollte, erst mal gab es ein Stück Offroad bei Silius, da hatte ich aber viel mehr mit dem sehr böigen Wind und der Navigation zu kämpfen auch wenn die Piste einige knackigen Passagen aufwies.

Danach ging es eher direkt Richtung Gennargentu, dort hatte ich ja noch eine Rechnung offen und mit der gewonnen Erfahrung hoffte ich diese begleichen zu können. Allerdings vermieste mir der starke Wind diese Absicht, ich verzichtete darauf mich über diese kahlen Höhen diesen Böen auszusetzen, dafür gab es einen sehr reizvollen Abstecher unter die Brücke, die zwischen Gadoni und Seulo in riesiger Höhe die Schlucht überspannt.

Dann hatte ich eine Woche zuvor einige Pisten in der Gegend vom Gennargentu gesehen, die es zu erkunden galt und ich wurde nicht enttäuscht, was für eine geile Route quasi parallel zu der die ich eine Woche zuvor gefahren war. Ich kenne diese Ecke eigentlich schon von vielen Reisen her aber diese Piste oder Variante war mir neu und die werde ich nicht zum letzten Mal befahren haben.

Distanz: 249 km

Offroad: 39 km

  • 8 km (km 54-62) einfache, schöne Piste von Lollove nach Nuoro (SG 2-3)
  • 9 km (km 69-78) eigentlich asphaltiert aber den riesigen Löchern kann man sich streiten ob das Offroad ist (SG 3)
  • 4 km (km 118-122) teilweise asphaltiert (SG 2-3)
  • 5 km (km187-192) einfache Piste (SG 2-3)
  • 13 km (197-210) sehr schöne Strecke, breite einfache Piste (SG 2-3)

Zum Abschluss gab es noch einmal viele einfache Offroad-Abschnitte, als erstes das schöne Stück von Lollove nach Nuoro, dann eigentlich kaum Offroad aber mit so unglaublich vielen und grossen Löchern versehen die Strasse Richtung Benetutti. Auf einem anspruchvollen Stück vor Bultei (es wäre ein Shortcut) gab ich dann aber auf, es war super steil, ich wollte nichts riskieren und die Fähre am Abend in Porto Torres erreichen. Allerdings reichte die Zeit, um noch einmal die gleiche Strecke zwischen Osilo und Tergu zu fahren wie vor 2 Jahren. Auch hier waren Vorbereitungen für eine Rallye sichtbar was natürlich meinem Adrenalin keinen Abbruch tat, es ist einfach ein Traum diese Strecke.

Was für ein schöner Abschluss, was für ein Wetter, schön aber heiss wars!!!!

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